Ilse Aichinger Fenster2 100. Geburtstag – Ilse Aichinger

Ilse Aichin­ger leb­te völ­lig iso­liert von der Öffent­lich­keit, ein Stu­di­en­platz wur­de ihr ver­wei­gert. Sie und ihre Mut­ter wur­den in den Kriegs­jah­ren dienst­ver­pflich­tet; Ilse Aichin­ger ging die Gefahr ein, selbst depor­tiert und getö­tet zu wer­den, weil sie ihre Mut­ter nach Errei­chen der eige­nen Voll­jäh­rig­keit ver­steck­te – in einem der Toch­ter zuge­wie­se­nen Zim­mer direkt gegen­über dem Gesta­po-Haupt­quar­tier im ehe­ma­li­gen Hotel Metro­pol am Mor­zin­platz. Die Groß­mutter und die jün­ge­ren Geschwis­ter der Mut­ter wur­den 1942 ver­schleppt und im Ver­nich­tungs­la­ger Maly Trosti­nez ermordet.

„Das Schrei­ben spielt die Rol­le, dass es mir viel­leicht vor­kommt, als hät­te alles einen gewis­sen Sinn. Wenn mir zwei oder drei Sät­ze gelin­gen, dann habe ich das Gefühl, mei­ne Exis­tenz wäre nicht völ­lig absurd, als blie­be noch ein Fun­ken Sinn übrig.“ Ilse Aichinger

Ilse Aichin­ger starb am 11. Novem­ber 2016 im Alter von 95 Jahren.

(Quel­le: Wiki­pe­dia)

Bücher von Ilse Aichinger

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